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Sabine Essinger

Künstler/-innen

Die Kabarettistin Sabine Essinger ist eine Frau, die das Rampenlicht nicht scheut. Schon während des Lehramtsstudiums nimmt sie Schauspielunterricht, bereichert mit Stimme und Kabaretteinlagen das Stuttgarter "Studentenchörle" und tritt als Solokabarettistin auf. Bereits 1982 erhält sie den begehrten Kleinkunstpreis Baden-Württemberg und tritt zwei Jahre später in die "Neue Museumsgesellschaft", eine schwäbisch-satirisch-literarische Kabarettgruppe, ein.
Als "Typenkabarettistin" verwandelt sie sich in Sekundenschnelle in verschiedene Personen, von der schwäbischen Hausfrau zur Schicki-Micki-Tussi, vom Baby Fleischle zur badischen ziemlich besten Freundin etc. Sie behandelt Alltagsthemen, übertrieben zugespitzt, wenn sie anhand der aufgehängten Wäschestücke der Nachbarin auf deren Lebenswandel schließt oder als Baby über dessen übereifrige Mutter sinniert. Sabine Essinger liebt schwarzen Humor, wenn etwa Oma Fleischle am Grab zu ihrem verstorbenen Gatten runterschimpft oder Yvonne Fleischle am Unfallort lustvoll betroffen gafft. Mit umhäkelter E-Gitarre und Mini-Akkordeon singt sie eigene Lieder. Zu ihrem Bedauern kann sie während ihres Dudelsackspiels nichts schwätzen, obwohl die Schlabbarettistin das doch so gern macht.
Besonders angetan haben es Sabine Essinger die Eigenheiten der schwäbischen Mitbürger. Mit ihrer Paraderolle als Berta Fleischle beweist sie viel Feinsinn und gibt sich durchaus angriffslustig mit Schwertgosch und Kittelschurz: Berta Fleischle ist die Fleisch gewordene Schwäbin.
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Bild: reinerpfisterer.de

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