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Aktuelles

Sebastian Blau Preis 2020 für Liedermacher ausgeschrieben

Der Verein schwäbische mund.art e.V. und die Familienbrauerei Dinkelacker-Schwaben Bräu schreiben im Jahr 2020 zum neunten Mal den SEBASTIAN BLAU PREIS FÜR SCHWÄBISCHE MUNDART in der Sparte LIEDERMACHER aus. Jeder, der Spaß daran hat, die schwäbische Mundart als Liedermacher, Band, Chor, Rapper, Hip-Hopper o.ä. zu vertonen, in packende Rhythmen zu kleiden, zu singen oder zu sprechen, ist eingeladen, am Wettbewerb des Sebastian Blau Preises teilzunehmen. Preisgelder in Höhe von 6.000 Euro warten auf talentierte Gewinner/innen in den Kategorien Jury-, Publikums- und Internetpreis. Letzterer wird erstmals per Online-Voting ermittelt.

Einsendeschluss: 30. April 2020

Weitere Informationen unter
www.sebastian-blau-preis.de
info@sebastian-blau-preis.de

Kooperation mit "Schwäbisches Literaturschloss Edelstetten e.V."
Beim Besuch unserer Vorstände Dr. Wolfgang Wulz, Sabine Essinger und Pius Jauch bei der Mitgliederversammlung des Vereins "Schwäbisches Literaturschloss Edelstetten e.V." am 13. Oktober 2019 wurde zusammen mit dem Vorsitzenden Prof. Dr. Klaus Wolf von der Universität Augsburg eine Kooperation beider Vereine beschlossen mit dem Ziel, über die Landesgrenzen hinweg zwischen dem württembergischen und bayrischen Schwaben einen lebendigen Austausch zur Pflege und zum Erhalt des schwäbischen Dialekts ins Leben zu rufen.
Im unterhaltenden Teil des Nachmittags nahm unser Mitglied Wolfgang Heyer mit vier weiteren Künstlern aus Ulm, Ludwigshafen, Graz und Leipzig an einem Mundart-Poetry Slam teil, der vom Slam-Poeten HANZ moderiert wurde.

Badische Gutsele
Autoren arbeiten für die Mundart zusammen und gründen ein Internetportal
Die Mundartautoren von Nord- und Mittelbaden wollen mit einer gemeinsamen Interessenvertretung ihren Dialekten mehr Aufmerksamkeit verschaffen. Sie beschlossen bei einem Treffen in Forst die Zusammenarbeit in einer Vereinigung für Badische Mundart. Außerdem  verständigten sie sich auf das gemeinsame Veröffentlichungsportal www.Badische-Gutsele.de; dort sind bereits Texte zu lesen und zu hören, außerdem werden unter den „Gutsele“ Mundartlieder eingestellt. „Damit geben wir dem Publikum wieder die Möglichkeit, vielfältige heitere und ernste Beiträge im Dialekt kennenzulernen. Digitalisierung sowie der gefühlte Rückzug des SWR aus der Region führen zu einer prekären Situation für die Autoren, die es in Eigeninitiative zu lösen gilt“, sagte Thomas Heitlinger aus Stutensee, der Sprecher der neuen Vereinigung für Badische Mundart.
Ihr gehören zahlreiche preisgekrönte und erfolgreiche Autorinnen und Autoren aus der Kurpfalz, dem Kraichgau, dem Raum Karlsruhe sowie Mittelbaden an. Für Gastbeiträge aus Württemberg, der Pfalz und dem Elsass will die Plattform offen sein. Wolfgang Wulz und Pius Jauch vom Verein schwäbische mund.art begrüßten als Teilnehmer in Forst die Initiative der badischen Künstlerkollegen.
Schwäbisch bei der grünen Landtagsfraktion

Auf Einladung der grünen Landtagsfraktion vermittelte Mund.art-Vorsitzender Dr. Wolfgang Wulz bei ihrer Klausurtagung in Gäufelden-Nebringen auf humorvolle und zugleich ernsthafte Weise schwäbische Mund- und Lebensart mit Neckereien rund um Herrenberg und seinen Zeitungskolumnen zur Europawahl und zum ehrenamtlichen Engagement.
Gut vorbereitet sind die Abgeordneten damit auf die geplante Debatte im Landtag, bei der es Redebeiträge in den heimischen Dialekten Schwäbisch, Alemannisch und Fränkisch geben und über die Dialektinitiative der Landesregierung gesprochen werden soll. Landtagspräsidentin Muhterem Aras, der Wahlkreisabgeordnete Dr. Bernd Murschel und Fraktionsvorsitzender Andreas Schwarz nahmen wie alle Teilnehmer*innen am "Gemeinsinn-Abend" als Erinnerung an ihre Klausurtagung im Korngäu gerne Wulz' Bücher über den Landkreis Böblingen mit nach Hause.
Wolfgang Wulz mit der Heimatmedaille Baden-Württemberg 2019 geehrt
 
 
Für deren Verdienste um die Heimat hat Wissenschafts- und Kunstministerin Theresia Bauer am Freitag (6. September) in Winnenden neun Persönlichkeiten mit der Heimatmedaille Baden-Württemberg ausgezeichnet.
 
Die Bandbreite des Engagements der Geehrten ist groß: Sie reicht von der Orts- und Regionalgeschichtsforschung über die Landeskultur, die Brauchtumspflege, die Mundart und die Archäologie bis hin zur Integrationsarbeit. „Die Liebe zur Heimat – verstanden auch als Heimat gemeinsamer Werte wie Achtung der Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, soziale Marktwirtschaft und Erhaltung natürlicher Lebensgrundlagen – diese Liebe zur Heimat ist Patriotismus in seiner besten Form“, sagte Ministerin Bauer. „Weltoffenheit und Heimatliebe sind gleichermaßen typisch für Baden-Württemberg und zeichnet unser Land besonders aus.“
 
Die Übergabe der Heimatmedaillen bildet traditionell den Auftakt der Landesfesttage im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg. In diesem Jahr werden die Heimattage von der Stadt Winnenden ausgerichtet. „Die Trägerinnen und Träger der Heimatmedaille leisten mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag für die kulturelle Identität und den Zusammenhalt in der Gesellschaft“, so Bauer weiter.
 
In der Laudatio des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst heißt es im Folgenden:
 
Dr. Wolfgang Wulz setzt sich seit vielen Jahren als Wissenschaftler, Buchautor und Vorsitzender des Vereins schwäbische mund.art e.V. für die Pflege der Mundart ein. In den vergangenen 30 Jahren hat er acht Bände über schwäbische Ortsneck-namen veröffentlicht, in denen er die Lokalgeschichte und -geschichten ganzer Landkreise aufgearbeitet und einem breiten Publikum zugänglich gemacht hat. 2003 war er unter den Gründungsmitgliedern des „Horgener Kreises“ und bringt sich seither im daraus hervorgegangenen Arbeitskreis Mundart in der Schule ein. Auch die Ausrichtung des alle zwei Jahre ausgeschriebenen Schulwettbewerbs „naseweis und wunderfitzig“ wird maßgeblich von ihm mitgetragen und organisiert. Zahlreich daran teilnehmende Schülergruppen aus dem ganzen Land beweisen eindrucksvoll die Strahlkraft dieser für die Jugend-arbeit so wichtigen Veranstaltung. Die Regie des Sebastian Blau Preises sowie die Redaktion der Vereinsseite in der Zeitschrift „Schönes Schwaben/Schöner Südwesten“ gehören ebenfalls zu seinem Aufgabengebiet.
 
Die Mundartstammtische, als Plattform für professionelle Künstler und kreative Laien von den Gründungsvätern des Vereins schwäbische mund.art e.V. einst in wenigen Gaststätten gegründet, vermehrten sich unter der Ägide von Wulz auf die stolze Zahl von 20. Wulz ist damit für „seinen“ Verein und auch weit darüber hinaus, für die einzelnen Mitglieder ebenso wie die zahlreichen Partner aus befreundeten Vereinen, ein Musterbeispiel an Schaffenskraft und Tüchtigkeit. Seine unermüdliche Arbeit für den Erhalt und die Pflege der Mundart bildet eine wichtige Stütze für Mundartschaffende und -interessierte im ganzen Land. Wir gratulieren unserem Vorsitzenden!

Wolfgang Wulz im Filmporträt
 

Sebastian-Blau-Ehrenpreisträger Felix Huby erhält den Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg

Aus einer Pressemitteilung des Staatsministeriums:
Mit seiner nie versiegenden Quelle an Phantasie hat Felix Huby, der Wahl-Berliner mit schwäbischer Seele, seinem Publikum über Jahrzehnte stets qualitätsvolle Unterhaltung und viele schöne Stunden vor dem Fernsehapparat geboten. So gehört Kommissar Bienzle zu Stuttgart wie der Fernsehturm. Aber was wie ein Selbstläufer erscheint, ist nicht möglich ohne ein Höchstmaß an Können, Fleiß und Energie.
In den 1970er Jahren kam Felix Huby, wie er selbst sagt, „vom Recherchieren zum Fabulieren“. Er veröffentlichte Kinderkrimis und die ersten „Bienzle“-Fälle für Erwachsene. Ab den 1980er Jahren avancierte er rasch zu einem der erfolgreichsten Drehbuchautoren von Fernsehfilmen, Tatort-Episoden und TV-Serien in der deutschen Fernsehlandschaft. Aus seiner Feder stammt einer der beiden Schimanski-Pilotfilme. „Oh Gott, Herr Pfarrer“ bescherte der ARD phantastische Einschaltquoten und „Der König von Bärenbach“ wurde zu einem wahren Sympathieträger für die Schwaben und das Schwäbische. Viele hundert Drehbücher hat Felix Huby verfasst, dazu Theaterstücke, Hörspiele, ein Musical, drei „Erinnerungsromane“ und jüngst ein gemeinsames Werk mit Hartwin Gromes über die Familie Kerner.

Wir gratulieren!
Unser AK Mundart in der Schule geht jetzt auch im schwäbischen Landesteil zu Mundartstunden in die Kitas

Dinkelacker-Schwabenbräu hat jetzt einen "Bierblog"

Pius Jauch: Herz ond Bauch schwätzet Schwäbisch

Ein Interview in 2 Folgen mit Dr. Andreas Linsenmann von der Neuen Rottweiler Zeitung, in dem unser stellvertretender Vorsitzender Pius Jauch mit intellektuellem Tiefgang die aktuelle Lage der Mundarten in Baden-Württemberg betrachtet.


Weitere Presseauszüge:
Buch zum Sebastian-Blau-Preis für Literatur an Stephan Neher übergeben
    
Das vor kurzem im Handel erhältliche Buch „Ens Blau nei gschrieba“ hat dieser Tage auch den Weg ins Rathaus der Mundartstadt Rottenburg am Neckar gefunden. Oberbürgermeister Stephan Neher, zugleich Vorsitzender des Fördervereins Schwäbischer Dialekt e.V., nahm es aus der Hand von Dr. Wolfgang Wulz, Mitherausgeber des Werks und Vorsitzender des Vereins schwäbische mund.art e.V., entgegen. Neher zeigte sich erfreut, dass es nach 2002 und 2008 bereits zum dritten Mal gelungen ist, den besten Autorinnen und Autoren des renommierten Mundartwettbewerbs mit einem Buch im Tübinger Silberburg Verlag ein literarisches Denkmal zu setzen und damit an Sebastian Blau alias Josef Eberle zu erinnern, den berühmten Sohn und Ehrenbürger der Neckar- und Bischofsstadt. Kulturamtsleiter Karl-Heinz Geppert und Dr. Wolfgang Wulz bekräftigten in diesem Zusammenhang auch die jahrelange großartige Zusammenarbeit der beiden Mundartvereine beim alle zwei Jahre durchgeführten Dichter-, Sänger-, Kabarettisten- und Filmwettbewerb, der mit seinen feierlichen Preisverleihungsfesten zusammen mit den seit 2014 jährlich durchgeführten Sebastian-Blau-Tagen einen unverzichtbaren Platz im Rottenburger Kulturleben gefunden hat.
Zum Buch:
"Ens Blau nei gschrieba - Schwäbische Geschichten und Gedichte": Der dritte Anthologieband zum Sebastian-Blau-Preis für Literatur. Wiederum ist das Beste versammelt, was das Ländle in der Mundartliteratur zu bieten hat. Die Vielfalt und Lebendigkeit der   schwäbischen Literatur setzt sich auch im Zeitalter von E-Book und Digitalisierung durch. Schwäbischer Humor in Bestform!   
Herausgeber: Pius Jauch und Wolfgang Wulz im Auftrag des Vereins schwäbische mund.art e.V. mit Zeichungen von Karlheinz Haaf. ISBN 9783842521650, Silberburg Verlag, 192 Seiten, 14 Abbildungen, Format 12,3 x 19,5 cm, Hardcover, € 9,99
1. Mund.art-Stammtisch in der Bronnweiler Rose
Sonja Schneider und Friedel Kehrer hatten geladen und viele kamen zum ersten Bronnweiler Mund.art-Stammtisch im sympathischen Ambiente der Gaststätte Rose.
Die beiden Gastgeberinnen moderierten und trugen Texte vor, unterstützt vom Liedermacher Matthias Flad. Im zweiten Teil gaben zahlreiche weitere Künstler/innen zehnminütige Beiträge, darunter so bekannte Mundartgrößen wie Doris Oswald aus Metzingen und Roland Single aus Winterlingen oder Jo Schmieg und die Bühler Weiber, die schon kürzlich beim Melchinger bzw. beim Kilchberger Stammtisch für Furore gesorgt hatten. Ein heiterer Abend, der im Nu vorüberzog und an dessen Ende alle Beteiligten in gehbener Stimmung nach Hause zogen. Eine Fortsetzung ist nach diesem sehr gelungenen Auftakt ist schon geplant.
Walter Spira mit schwäbisch-respektloser Zunge
Zwei Stunden lang zog das schwäbische Urgestein aus Ulm, Walter Spira, im gut gefüllten Gewölbekeller des Bistros Domizil am Leonberger Marktplatz alle Register schwäbisch-makabrer Respektlosigkeit. Seine Lieder und Moderationen, begleitet von einem virtuosen Spiel auf der Gitarre, ließen keinen Seitenhieb aus, sei     es auf obrigkeitliche Systeme (T-Shirt: Fuck the system), sei es auf das eigene "naturtrübe" Ego: "I lass d Rollo nonder ond no wart i auf mei Lieblingsscheißgefühl". Ehrgeizige Eltern bekamen ihr Fett ab - in einer kultigen Satire auf "Frau Neureich" und ihre am übervollen Stundenplan der Startocher "Schandall" gescheiterte  Anmeldung zum Gitarrenunterricht. Zum absoluten Highlight wurde aber Spiras Verwandlung zum Oldtimer- und Schnabeltassen-Rapper, der es im Pflegeheim grooven lässt. Das kleine, aber feine Publikum im Domizil dankte dem Multitalent Spira mit langem Beifall und Zugaberufen. Auch Dr. Bernd Murschel (MdL) genoss als "special guest" den lockeren Abend und nahm wertvolle dialektale Anregungen mit in den Landtag, wo noch in diesem Jahr eine Plenumsdebatte über Mundart und Dialekt in den einheimischen Idiomen stattfinden wird.
Vorsitzender Dr. Wolfgang Wulz vom veranstaltenden Verein "schwäbische mund.art e.V." zeigte sich begeistert  vom positiven Echo und dankte dem Pächterehepaar Marie und Lothar Mattner für die Gastfreundschaft. Wie schon 2018 mit den Kabarettisten Sabine Essinger, Dieter Huthmacher und nun mit Walter Spira soll auch künftig der Leonberger Marktplatz mit hochkarätigen schwäbische Kleinkunstevents im Bistro Domizil belebt werden.
"Ens Blau nei gschrieba" dem Regierungspräsidenten überreicht
Vorsitzender Dr. Wolfgang Wulz dankt dem Stuttgarter  Regierungspräsidenten Wolfgang Reimer für die Unterstützung des neuen  Buches zum Sebastian-Blau-Preis für Literatur durch den Arbeitskreis  Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart e.V. und überreicht ihm ein  druckfrisches Exemplar.
Foto: Magdalena Sauerwald
Mundartwoche in den Winnender Schulen
Auftaktveranstaltung der Mundartwoche in den Winnender Schulen bei den Baden-württembergischen Heimattagen. Zu Gast in der Grundschule Breuningsweiler bei Schulleiterin Monika Schmidt war der Autor Jürgen Riedel. Dr. Timo John von der Kulturstiftung der KSK Waiblingen überreichte dem Mund.art-Vorstand Dr. Wolfgang Wulz einen Scheck in Höhe von 1.000 €. Ganz rechts Frau Bisceglie vom Orgateam der Heimattage 2019.


Unsere Mission für die schwäbische Mundart hat es bis in die Landesnachrichten SWR Aktuell geschafft!

"Ens Blau nei gschrieba" jetzt im Buchhandel
"Ens Blau nei gschrieba - Schwäbische Geschichten und Gedichte": Der dritte Anthologieband zum Sebastian-Blau-Preis für Literatur. Wiederum ist das Beste versammelt, was das Ländle in der Mundartliteratur zu bieten hat. Die Vielfalt und Lebendigkeit der schwäbischen Literatur setzt sich auch im Zeitalter von E-Book und Digitalisierung durch. Schwäbischer Humor in Bestform!
Herausgeber: Pius Jauch und Wolfgang Wulz im Auftrag des Vereins schwäbische mund.art e.V. mit Zeichungen von Karlheinz Haaf. ISBN 9783842521650, Silberburg Verlag, 192 Seiten, 14 Abbildungen, Format 12,3 x 19,5 cm, Hardcover, € 9,99

Bild rechts: Gerlinde Kretschmann freut sich mit den Herausgebern Pius Jauch und Wolfgang Wulz über das neue Mund.art-Büchle
Mitgliederversammlung 2019
 
Das vertrauensvolle Miteinander innerhalb des Vereins und die freundschaftlichen Beziehungen zu den verschiedenen Partnerinstitutionen mit dem gemeinsamen Ziel, die Themen Mundart und Heimat hoch zu halten, sind nach Meinung des alten und neuen Vorsitzenden Dr. Wolfgang Wulz der entscheidende Faktor für den Aufschwung, den „schwäbische mund.art e.V.“ seit etlichen Jahren genommen hat. Aus den 28 Gründungsmitgliedern des Jahres 1997 sind inzwischen 352 Mundartbegeisterte geworden, Felixa Dollinger (Dollingerie-Theater) wurde als 350. Mitglied bei der Jahreshauptversammlung in Bad Cannstatt für ihren Beitritt zum „Netzwerkle“ mit schwäbisch-knitzen Produkten aus der Ideenschmiede von edizio:käpsele belohnt.

Dialekttagung mit "Landesvater" Kretschmann
Nachdem unser Verein mit dem Vorbereitungsteam des Staatsministeriums im Vorfeld Kontakt hatte, freuen wir uns außerordentlich über den erfolgreichen und interessanten Verlauf der Tagung im Stuttgarter Neuen Schloss. Unser  junger stellvertretender Vorsitzender Pius Jauch hat sich auf dem mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann und weiteren Prominenten hochkarätig besetzten Podium glänzend geschlagen und beim kulturellen Abschluss als schwäbischer  Liedermacher zusammen mit seinen alemannischen Kollegen Uli Führe und  Markus Manfred Jung auf der Bühne des Weißen Saales das poetische Highlight des Tages hingelegt. Vorstand Dr. Wolfgang Wulz sieht nach seiner Moderation und Präsentation der Arbeitsgruppe „Dialekt und Schule“ große Chancen, künftig mehr Mundart in die Schulen zu bringen.
Der „Dialektgipfel“, bei dem die entscheidenden Trägerinnen und Träger der Mundartkultur des Landes vertreten waren, gibt zur Hoffnung Anlass, dass unsere Mundarten als wertvolles Kulturgut und Spracherbe in Zukunft größere Wertschätzung und eine deutlich gesteigerte institutionelle Unterstützung genießen werden.

Links zum Presseecho:
https://www.gea.de/neckar-alb/pfullingen-eningen-lichtenstein_artikel,-pfullinger-sch%C3%BClerin-f%C3%BCr-gea-artikel-geehrt-_arid,6107988.html
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/streit-ueber-mundart-sollten-wir-das-schwaebische-retten-a-1242390.html
https://www.swp.de/panorama/dialekte-auf-der-roten-liste-mundart-wird-chefsache-28530284.html
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.dialekttagung-in-stuttgart-rettungsversuch-fuer-den-heimischen-dialekt.4e1f6acb-dda0-493f-a825-6e3d41636ece.html
https://www.swp.de/suedwesten/tagung-fordert-mehr-mut-zur-mundart-28581324.html
http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/der-dialekt-ist-ein-erhaltenswertes-kulturgut--161501766.html
https://www.esslinger-zeitung.de/region/baden-wuerttemberg_artikel,-gegen-den-tod-des-dialekts-tagung-zum-erhalt-der-sprachvielfalt-_arid,2231903.html
https://www.regio-tv.de/video_video,-winfried-kretschmann-will-schw%C3%A4bische-sprache-erhalten-_vidid,151763.html
Susanne Zimmerer siegt mit „Hoimweh em Schadda“ bei Jury und Publikum

Zum achten Mal seit 2002 hat der Verein „schwäbische mund.art e.V.“ mit Unterstützung wichtiger Partner wie Schwaben Bräu und Förderverein Schwäbischer Dialekt e.V. den Sebastian-Blau-Preis für schwäbische Mundart zum Gedenken an den wohl bedeutendsten Mundartdichter des schwäbischen Dialektes, Prof. Josef Eberle alias Sebastian Blau, organisiert.

In diesem Jahr waren zum dritten Mal Mundartliteraten zur Bewerbung aufgerufen. Unter 46 Einsendern hat eine Experten-Jury in einem anonymen Verfahren zehn Teilnehmer für die Endausscheidung ausgewählt, die im Rottenburger Kulturzentrum Zehntscheuer ihre Werke vortrugen.

Susanne Mathilde Zimmerer aus St. Johann-Bleichstetten hat die Jury überzeugt und den mit 2.500 Euro dotierten ersten Platz belegt. Auch das 140-köpfige Publikum vergab seinen 500 Euro-Preis  für ihre Erzählung „Hoimweh em Schadda“, einem unter die Haut gehenden inneren Monolog über Schmerz und Verzeiflung, aber auch Trost und Hoffnung, der von einer tief empfundenen Verwurzelung in der Landschaft und Sprache der rauen Alb zeugt.

Zweiter Preisträger wurde Hans-Joachim Schneider. Sein Gedicht „Dämm’rung um da ‚Schwammaroa‘“ vermochte laut Jury „eine geheimnisvolle, märchenhafte Atmosphäre zu schaffen mittels seiner schwäbischen Lautmalerei, die Sprache und Landschaft eins werden lässt.“ Das brachte dem Dunninger Mundartpoeten 1.500,- Euro Preisgeld ein.

„Richtiger Mut“ heißt die hochaktuelle Erzählung der aus Stuttgart stammenden Frankfurter Autorin Marion Kinzig. Sie erhielt den dritten Preis und 1000 Euro für die rasante Darstellung eines gefährlichen Konflikts von Jugendlichen in einem großstädtischen sozialen Brennpunkt – formuliert im schwäbischen Regiolekt des mittleren Neckarraums.

Getragen wird der Sebastian-Blau-Preis für schwäbische Mundart vom Verein „schwäbische mund.art“, dem Förderverein Schwäbischer Dialekt, dem SWR, der Stadt Rottenburg, dem Silberburg-Verlag, und mit großzügiger Unterstützung der Stuttgarter Privat-Brauerei Dinkelacker-Schwaben Bräu, die das Preisgeld zur Verfügung stellt. Auch der Arbeitskreis Heimatpflege und örtliche Sponsoren wie die Kreissparkasse Tübingen und die Stadtwerke Rottenburg trugen zum Gelingen des mundartlichen Großereignisses bei.

Sebastian-Blau-Tage: Mit em Bonobo-Song zom ESC-Sieg
Baisinge isch auf em beschte Weg, en dr Mundartstadt Rotteburg des Vorzeige-Mundart-Dorf z werde. Ganze 15 Stammtisch ond sechs Mundartfescht en dr Schloss-Scheuer hent mr zamme mit de Sänger ond Wandrer vom SV Baisinge en de letschde Johr nakriagt. Ond jeds Mol sends saumäßig luschdige, geischtreiche ond musikalische Obend worde.
Bei de diesjährige „Sebastian-Blau-Tage“ isch dr Hugo Breitschmid aus em Oberland gstartet. Dr „Bauredichter vom Busse“ isch mit seine Büchle so bekannt, dass sogar aus Brackene a Pärle 100 Kilometer weit pilgeret isch, om ihren schwäbische Lieblingsdichter endlich mol leibhaftig kennezlerne. Afangs fromm, drnoch luschdig ond zom Schuss gar gewagt hot er seine greimte Gschichtle kurz vor seim Achtzigschte noh voller Vitalität ond Witz auswendig deklamiert!
Dr Günther Wölfle isch en seim Brotberuf als Rechtsawalt ganz nah am Allzumenschliche. Ond als Dichter ond Musiker grad erscht recht. Scho seit de 70er schreibt er auf Melodie von de Beatles oder de Rolling Stones seine schwäbische Fassonge, wie etwa "Yeschderday, an meim Rädle isch dr Träppel heh“. Domols isch er bei me Rundfunk-Wettbewerb direkt hinterm legendäre Wolle Kriwanek ond seim Badewanneblues glandet. Drom hent mir ons ganz arg gfreut, dass er im Gegesatz zom Wolle, wo leider ganz früh scho hot gange müsse, immer noh so xond ond virtuos mit Goschehobel ond Gitarr spiele derf, wie den Song "Route 66" auf em "Radweg noch Lenninge, der voll isch wie d' Sau" oder sei Äpp-Lied:  "Ohne Äpp bisch heit an Depp, ohne Äpp kosch net verreisa oder aufs Klo gange zom …
Zom bombastische Schluss hot d Marlies Blume, bürgerlich: Heike Sauer, onser blitzgscheiter ond pfiffiger Ulmer Spatz – oder besser sott mr sage: Spätzin -     wieder amol an komplett pinke kabarettistische Wirbelsturm auf dr Bühne entfacht mit ihrem nagelneue Programm „Ohne Dich fehlt Dir was“. Ganz hählenge kommt ihr Spott über onser selbschtverliebte Ego-Gsellschaft drher ond mr merkt erscht ganz zletscht: du selber bisch gmoint ond gar net dui oder de sell! Friede, Menschlichkeit, Offeheit, Teilhabe isch ihr Botschaft als selbscht ernannter Uno-Engel, wo beim ESC mit seim Song über an knitze Bonobo-Aff 12 Punkte eifahre möcht. Die hot ihr des Baisinger Publikom onder kräftiger Mitwirkung als Begleitchor mit stürmischer Klatscherei ruckzuck zugschtande!
A ähnlichs Hailait isch am Tag drauf dr Auftritt von onsere „Siebe Schwobe“ en dr Rotteburger Zehntscheuer gworde: Onsere Schwobabuabe Patrick Nagel ond Marco Truffner, mit grad Zwölf die jüngschte Mitglieder, hent profimäßig Blaugedichte rezitiert, saugut trainiert vom Mentor ond Opa Peter Nagel. Dr Autor ond Humorischt Wilfried Albeck hot des Publikum obremst en sei Biotop am Saitewurscht-Äquator neigrisse ond do drbei hoorscharf de schwäbische Lachnerv troffe. Genauso wie d Kabarettistin Sabine Schief  als „Lachkardiologin“. Mit Hilfe ihrer originelle Vrwandtschaft aus dr Schief-Sippe vom Baby über d‘ Oma bis zur agheiratete Tante aus Kasachschtan hot sie wertvolle  Rezept ausgstellt zom Liebeslebe ond zur Partnerinnenbehandlong: Am beschte so, wia a superteures Heilixblechle drmit omgange, also wasche, pflege ond vrwöhne… Buddy Bosch ond sei Band Muggabatschr hent zom krönende Finale alles aufmarschiere lasse, was em Schwoberock en 40 Johr en die schwäbische Hitlischte komme isch: Wolle Kriwanek, Hank Häberle jr., Schwoißfuaß ond ao die oigene Stuegert-Hymne, wo auf die neue Weihnachtsbenefiz-CD für d Stroßekender kommt. -wz-

Von links: Franz-Josef Winterhalter, Klaus-Dieter Reichert, Siegfried Mager, Pius Jauch, Friedel Scheer-Nahor, Heidi Zöllner,  Martha Meyer, Wendelinus Wurth, Dr. Wolfgang Wulz, Hanno Kluge
Kreissparkasse Böblingen unterstützt seit Jahren "Mundart in der Schule"
Die beiden Klassen 4 der Ludwig-Uhland-Schule in Böblingen profitierten im Schuljahr 2017/18 zum ersten Mal vom großartigen Engagement der Kreissparkasse Böblingen für das Projekt Mundart in der Schule.
Seit 2013 konnten an 17 Schulen im Landkreis Böblingen zusammen 37 schwäbische, alemannische und fränkische  Doppelstunden mit Künstlerinnen und Künstler der Vereinigungen "schwäbische mund.art" und "Muettersproch-Gsellschaft" organisiert und vor allem finanziert werden.
So auch im vergangenen Herbst unter dem Motto "Mund.art-Poesie" während der baden-württembergischen Literaturtage in Sindelfingen und Böblingen.
Mehr über die jüngste Veranstaltung an der Ludwig-Uhland-Schule....

Mundart in der Schule
In 1500 Mundartstunden 15.000 Schüler erreicht
Zimmern o. R.- Zu seiner 16. Tagung traf sich der 2003 von den Mundartvereinigungen „Muettersproch-Gsellschaft e.V.“ und „schwäbische mund.art e.V.“ ins Leben gerufene „Arbeitskreis Mundart in der Schule“ im Vereinsheim des Trachtenvereins Zimmern o. R. Das bei der Gründung erklärte Ziel hieß, die Mundarten Alemannisch, Schwäbisch und Fränkisch in den Schulen des Landes durch Begegnungen von Klassen und Mundartkünstlern als wertvolles Kulturgut und wichtiges Spracherbe nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
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Mitgliederversammlung am 10. März 2018

„Nur durch Vernetzung und Kooperation können wir als Vereinigung zur Förderung von Mundart und Dialekt unser Anliegen zum Erfolg bringen“, konstatierte Vorsitzender Dr. Wolfgang Wulz bei der Mitgliederversammlung des Vereins „schwäbische mund.art e.V.“, der in der „Mundartstadt“ Rottenburg am Neckar im Oberndorfer „Sonnenzentrum“ zu Gast war.
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Bistro Domizil in Leonberg ist Mund.art-Gasthaus
38 schwäbische Schbiele-Stammtische zum Binoggla ond Gaigla hat die Eltingerin Elke Zinßer seit einigen Jahren organisiert und wurde an jedem ersten Sonntag im Monat mit ihrem Dutzend MitspielerInnen vom Bistro Domizil am Leonberger Marktplatz gastlich aufgenommen. Dafür überreichte Vorstand Dr. Wolfgang Wulz dem Gastwirtsehepaar Mattner die Plakette "Mund.art-Gasthaus - Traditionslokal mit schwäbischem Stammtisch".
Am Abend der Verleihung wurde eine vertiefte Zusammenarbeit beschlossen. 2018 werden im Gewölbekeller des Domizils zwei Kleinkunstabende "Mund.art im Domizil" stattfinden. Am 5. Mai gibt es einen schwäbischen Kabarettabend mit Sabine Essinger, am 27. November folgt ein weiterer Abend mit dem Liedermacher Dieter Huthmacher.
Dr. Wolfgang Wulz zum Thema: Schwäbisch geht nicht unter...
in: Blätter des Schwäbischen Albvereins 4/2017
Landesliteraturtage: Felix Huby erhält den Sebastian-Blau-Ehrenpreis
Zu einer erneuten schwäbischen Sternstunde wurde die Verleihung des Sebastian-Blau-Ehrenpreises an den Schriftsteller Felix Huby als „herausragendem Botschafter schwäbischer Lebensart und Denkweise“.
Heidemarie A. Hechtel (Stuttgarter Zeitung) kommentiert den Abend als witzig, poetisch und aufschlussreich auch für Reigschmeckte. Genau wie die Schwäbisch schwätzenden Charaktere, denen Felix Huby im Fernsehen bundesweite Popularität verschaffte. An der Spitze „Tatort“-Kommissar Bienzle. Und alle Figuren, denen das hier nicht fehlende Volksschauspieler-Paar Walter Schultheiß und Trudel Wulle in Serien wie „Oh Gott, Herr Pfarrer“ urschwäbisches Profil verlieh.
„Du hast das Bild des Schwaben humorvoller, freier und warmherziger gemacht“, pries Uwe Zellmer, Gründer des Lindenhoftheaters Melchingen, Felix Huby alias Eberhard Hungerbühler  aus Dettenhausen, der in seiner Lesung die schwäbische Mundart mit ihrem grandiosen Wortschatz und mit ihrer Grammatik in den Rang einer eigenständigen Sprache hob.
Die Preisverleihung im SparkassenForum bildete den mundartlichen Höhepunkt der Baden-Württembergischen Literaturtage in Böblingen und Sindelfingen. Unter dem Thema „Mund.art-Poesie“ präsentierten in 12 Abend- und Schulveranstaltungen 26 Künstler*innen vor fast 500 Gästen die im Land beheimateten Dialekte Schwäbisch, Alemannisch und Fränkisch.

Sebastian-Blau-Tage 2017
Ein Heimspiel bei vollem Haus hatten die preisgekrönte Folkrockband Wendrsonn, das knitze Trio vom Bisinger Brettle und der altbewährte Dichter Werner Gaus in der Baisinger Schloss-Scheuer, unterstützt von der SV-Sängerabteilung. Übervoll war es auch am Samstagnachmittag im Café Stadtgespräch der neuen Rottenburger Stadtbibliothek, wo Urgestein Rolf Gerlach von unseren jüngsten Sebastian-Blau-Rezitatoren Patrick Nagel und Marco Truffner trefflich umrahmt wurde. Die dortige Abendveranstaltung unserer „Sieba Schwôba“ brachte danach mundartliche Kleinkunst vom Besten! Jochen  Lanius und Carlheinz Nisi boten als „bluescollected“ eingängigen Blues mit schwäbischer Note, die Marionettenspielerin Siegrun Zimmermann ließ die Gäste durch ein liebevoll gestaltetes Bühnenbild und durch die mundartlich präzise agierende, herrliche Berta-Figur in deren entschleunigte Welt wie in einen Traum eintauchen. Der Blaupreisträger Peter Leonhard zeigte als Karl-Heinz Dünnbier in der Rolle des Zauberers, Kabarettisten und Bauchredners Variétékunst der Extraklasse.
Gleichzeitig ging es an diesem Abend in der ganzen Innenstadt bei Volksmusik und Mundart hoch her. Während sich in der Weinstube „Stanis“ bei Peter Nagel und den Baumhäusler, im „Hirsch“ beim Trio DanzMäg und in der Gaststätte „Eintracht“ bei Gesang mit Akkordeonbegleitung die Gäste drängten, waren die beiden kostenpflichtigen Veranstaltungen im Vereinsheim der Bürgerwache (hier trat die bekannte Spundlochmusig mit Wulf Wager auf) und die 7 Schwôba in der Stadtbücherei  eher spärlich besucht. Die zehn Euro Eintritt wollten sich angesichts der vielen kostenlosen Angebote wohl etliche Schwaben sparen.
Bei der vierten Auflage der Sebastian-Blau-Tage am dritten Septemberwochenende in der Mundartstadt Rottenburg standen wieder zahlreiche Künstlerinnen und Künstler unseres Vereins auf den Bühnen. Unterschiedlich wie die künstlerischen Formen, die dabei zu sehen waren, geriet auch der Zuspruch der Zuschauer, die teils strömten, teils tröpfelten.

Mund.art auch bei den Landesliteraturtagen
Noch nie gab es in der Vereinsgeschichte eine Mitgliederversammlung so direkt an der schwäbisch-fränkischen Grenze. Aber die Anreise lohnte sich schon aufgrund des wunderschönen Veranstaltungsorts und aufmerksamer Gastgeber: Unsere Mitglieder Jürgen Kunz und Martin Opitz haben in der Walheimer Kelter, dem früheren Feuerwehrmagazin, auf ganz besonders liebevolle Weise das „Café Bricklebrit“ als schwäbisches Märchen- und Geschichtenhaus mit einer entzückenden Kleinkunstbühne eingerichtet.
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Die Rede des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann MdL zum Thema "Dialekt in der Gesellschaft"
gibt es jetzt hier
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