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2019

Archiv
Mitgliederversammlung 2019
Das vertrauensvolle Miteinander innerhalb des Vereins und die freundschaftlichen Beziehungen zu den verschiedenen Partnerinstitutionen mit dem gemeinsamen Ziel, die Themen Mundart und Heimat hoch zu halten, sind nach Meinung des alten und neuen Vorsitzenden Dr. Wolfgang Wulz der entscheidende Faktor für den Aufschwung, den „schwäbische mund.art e.V.“ seit etlichen Jahren genommen hat. Aus den 28 Gründungsmitgliedern des Jahres 1997 sind inzwischen 352 Mundartbegeisterte geworden, Felixa Dollinger (Dollingerie-Theater) wurde als 350. Mitglied bei der Jahreshauptversammlung in Bad Cannstatt für ihren Beitritt zum „Netzwerkle“ mit schwäbisch-knitzen Produkten aus der Ideenschmiede von edizio:käpsele belohnt.

Als Höhepunkt des vergangenen Vereinsjahrs darf neben der Verleihung des Sebastian-Blau-Preises für Literatur zweifellos der „Mundartgipfel“ vom Dezember 2018 gewertet werden, zu dem Ministerpräsident Winfried Kretschmann ins Stuttgarter Neue Schloss geladen hatte. Auch wenn die Auswertung der Tagung noch im Staatsministerium in Arbeit ist, sind bereits jetzt in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich positive Auswirkungen zu spüren, sei es bei den Besucherströmen zu Mundartveranstaltungen, Stammtischen oder beim Projekt Mundart in der Schule. Trotzdem braucht es weiterhin einen langen Atem, um den schwäbischen Dialekt auch künftig lebendig zu erhalten. Daher wurde unter großem Beifall der Journalist Jan Sellner zum Ehrenmitglied ernannt, der Initiator und Kurator der überaus populären „Auf gut Schwäbisch-Kolumne“ der Stuttgarter Nachrichten. Sie feiert in diesen Wochen ihren 10. Geburtstag!

Genug Motivation also für die meisten Vorstandsmitglieder, bis 2022 weiterzumachen, wie Pius Jauch und Sabine Essinger als Vizevorsitzende, Vitus Miller als Schatzmeister und Reiner Dinger als Beisitzer. Für die aus Altersgründen ausgeschiedenen Klaus-Dieter Reichert (Beisitzer) und Inge Utess-Sulan (Schriftführerin) fanden sich mit der Leonberger Zeitungskolumnistin Elke Zinßer und der Wasseralfinger Märchenerzählerin Marie-Louise Ilg zwei Powerfrauen, die zugleich den Altersdurchschnitt des Vorstands erheblich senken.

Ein literarisches „Bombole“ folgte zum Ausklang mit der Präsentation des druckfrischen Sammelbandes „Ens Blau nei gschrieba“. Das Siegertrio Susanne Zimmerer, Hans-Joachim Schneider und Marion Kinzig sowie neun weitere Mitautor*innen beeindruckten das höchst fachkundige Publikum mit ihren gehaltvollen Beiträgen zum Blaupreiswettbewerb 2018.

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