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2015

Archiv

Mitgliederversammlung 2015
„Mit ihrer Kontinuität wirken unsere ‚Leuchtturmprojekte‘ Jahr für Jahr stärker in die Öffentlichkeit“, resümierte Vorsitzender Dr. Wolfgang Wulz vor der Mitgliederversammlung, die erstmals in der Zentrale von Dinkelacker-Schwabenbräu, seit 2002 Hauptsponsor des „Sebastian Blau Preises für schwäbische Mundart“, abgehalten wurde.
Mit 48 von 67 Mundartdoppelstunden im Jahr 2014 war die schwäbische Abteilung des „ AK Mundart in der Schule“ wieder Spitzenreiterin bei den von weit über tausend SchülerInnen erlebten Begegnungen zwischen Mundartkünstlern und Schulklassen.
Die Ergebnisse der wieder auferstandenen „Schreibwerkstatt“ knüpften nahtlos an die Erfolge der schon in früheren Jahren von Hanno Kluge und Klaus-Dieter Reichert geleiteten Workshops.
Am Kassenbericht des Schatzmeisters Nikolaus Kolleth beeindruckten nicht nur die exakten Abschlüsse, sondern auch die beachtlichen Umsätze, die als Zuschüsse die Vereinskasse durchliefen und den 35 anwesenden Mitgliedern eindrucksvoll zeigten, wie Kassierer und Vorstand mit geringen Eigenmitteln mehrere Großprojekte des vergangenen Rechnungsjahres organisiert haben.
Im Anschluss an die offizielle Sitzung strömten noch weitere 40 Gäste in den Saal, um einen höchst geistreichen Vortrag des Freiburger Professors Werner Mezger über „Gelbfüßler ond Sauschwoba“ und deren gegenseitige Wahrnehmung als ungleiches Geschwisterpaar zu hören. Dabei bekamen die in Überzahl anwesenden schwäbischen DialektsprecherInnen vom gebürtigen Rottweiler Gelehrten am Ende Tröstliches zu hören:  Die Schwaben litten zu Unrecht an einem Sprachkomplex. „Denn Schwäbisch ist 100 Mal schwerer als Französisch!“
„Über die Preisverleihung im Rottenburger Kino Waldhorn berichtete sogar die Landesschau des SWR“, vermeldete auch Pius Jauch, der Blaupreis-Beauftragte und 2. Vorsitzende, auf dessen Vorschlag hin der Wettbewerb um die Sparte „schwäbisch Filma“ erweitert worden war.
Auch die Mundartstammtische erreichen immer mehr FreundInnen der schwäbischen Mundart. Nicht wenige der 42 neuen Mitglieder kommen aus diesem Reservoir.

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